Vertiefung
Zusammenwirken mehrerer Ausdrucksweisen wie Sprache, Bild, Klang, Geste und Raum. Sie macht Bedeutung als koordiniertes Gefüge verschiedener Medien lesbar.
Beispiel
Der Vortrag verbindet Stimme, Diagramm und Zeigegeste.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Multimodalität“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht Bedeutung als koordiniertes Gefüge verschiedener Medien lesbar.
Resonanz
Im Atlas bildet Multimodalität einen Knoten, an dem 3 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → Grundbegriffsprüfung → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_238
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Multimodalität“. Atlas der Sprache, AT-CORE-238-049. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-049Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.