Vertiefung
Lautveränderung, bei der ein Laut mit Annäherung der Zunge an den harten Gaumen gebildet wird. Sie zeigt, wie benachbarte Laute die Artikulationsgestalt eines Wortes umformen.
Beispiel
Ein Konsonant wird vor einem Vorderzungenvokal palatalisiert.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Palatalisierung“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zeigt, wie benachbarte Laute die Artikulationsgestalt eines Wortes umformen.
Resonanz
Im Atlas bildet Palatalisierung einen Knoten, an dem 2 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → zweiter Grundbegriffscheck → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_239
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Palatalisierung“. Atlas der Sprache, AT-CORE-239-040. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-040Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.