ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-239-043 · ATLAS 251

Priming

Einfluss einer vorangehenden Wahrnehmung oder Aktivierung auf die Verarbeitung eines späteren Reizes.

Vertiefung

Einfluss einer vorangehenden Wahrnehmung oder Aktivierung auf die Verarbeitung eines späteren Reizes. Es zeigt, wie frühere Wörter Erwartungsräume für nachfolgendes Verstehen öffnen.

Beispiel

Nach Arzt wird Schwester schneller erkannt als Schrank.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Priming“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Es zeigt, wie frühere Wörter Erwartungsräume für nachfolgendes Verstehen öffnen.

Resonanz

Im Atlas bildet Priming einen Knoten, an dem 2 bislang offene Verweislinien anschließen.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

Offenes Beziehungsnetz → zweiter Grundbegriffscheck → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_239

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Priming“. Atlas der Sprache, AT-CORE-239-043. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-043

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-043

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