Vertiefung
Regelgeleitete schriftliche Wiedergabe gesprochener Sprache, von Lauten oder einer anderen Schrift. Sie macht flüchtige oder fremd codierte Formen sichtbar, verliert dabei aber stets Eigenschaften.
Beispiel
Die Pause wird im Gesprächsprotokoll mit einer Zeitangabe markiert.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Transkription“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht flüchtige oder fremd codierte Formen sichtbar, verliert dabei aber stets Eigenschaften.
Resonanz
Im Atlas bildet Transkription einen Knoten, an dem 2 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → zweiter Grundbegriffscheck → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_239
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Transkription“. Atlas der Sprache, AT-CORE-239-062. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-062Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.