Vertiefung
Historische, für zügiges Schreiben entwickelte gebrochene deutsche Schreibschrift mit regional und zeitlich wechselnden Formen. Sie zeigt, wie Schreibtempo, Werkzeug und Unterricht eine Schriftgestalt prägen und spätere Lesbarkeit zu einer kulturellen Kompetenz machen.
Beispiel
Ein Brief des 19. Jahrhunderts verwendet eng verbundene Buchstabenformen der deutschen Kurrent.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Kurrentschrift“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zeigt, wie Schreibtempo, Werkzeug und Unterricht eine Schriftgestalt prägen und spätere Lesbarkeit zu einer kulturellen Kompetenz machen.
Resonanz
Im Atlas schließt Kurrentschrift 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Kurrentschrift“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-011. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-011Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.