ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-243-011 · ATLAS 251

Kurrentschrift

Historische, für zügiges Schreiben entwickelte gebrochene deutsche Schreibschrift mit regional und zeitlich wechselnden Formen.

Vertiefung

Historische, für zügiges Schreiben entwickelte gebrochene deutsche Schreibschrift mit regional und zeitlich wechselnden Formen. Sie zeigt, wie Schreibtempo, Werkzeug und Unterricht eine Schriftgestalt prägen und spätere Lesbarkeit zu einer kulturellen Kompetenz machen.

Beispiel

Ein Brief des 19. Jahrhunderts verwendet eng verbundene Buchstabenformen der deutschen Kurrent.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Kurrentschrift“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie zeigt, wie Schreibtempo, Werkzeug und Unterricht eine Schriftgestalt prägen und spätere Lesbarkeit zu einer kulturellen Kompetenz machen.

Resonanz

Im Atlas schließt Kurrentschrift 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Kurrentschrift“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-011. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-011

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-011

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