ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-244-003 · ATLAS 251

Rechtfertigung

Begründende Darstellung, durch die eine Behauptung, Entscheidung oder Handlung als berechtigt oder vertretbar ausgewiesen werden soll.

Vertiefung

Begründende Darstellung, durch die eine Behauptung, Entscheidung oder Handlung als berechtigt oder vertretbar ausgewiesen werden soll. Sie verschiebt eine bloße Setzung in den Raum prüfbarer Gründe und macht sichtbar, vor welchem Maßstab etwas Bestand haben soll.

Beispiel

Die Behörde rechtfertigt die Ausnahme mit einer konkreten Gefahrenlage und einer zeitlichen Begrenzung.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Rechtfertigung“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie verschiebt eine bloße Setzung in den Raum prüfbarer Gründe und macht sichtbar, vor welchem Maßstab etwas Bestand haben soll.

Resonanz

Im Atlas schließt Rechtfertigung 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Rechtfertigung“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-003. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-003

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-003

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