Vertiefung
Folge eigenständiger, aber zusammengehöriger Texte, Motive oder Phasen, die durch Wiederkehr und übergreifende Ordnung verbunden sind. Er verbindet Fortschritt mit Wiederkehr und lässt einzelne Teile als Stationen eines größeren Umlaufs lesbar werden.
Beispiel
Vier Gedichte folgen den Jahreszeiten und bilden gemeinsam einen Zyklus.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Zyklus“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Er verbindet Fortschritt mit Wiederkehr und lässt einzelne Teile als Stationen eines größeren Umlaufs lesbar werden.
Resonanz
Im Atlas schließt Zyklus 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Zyklus“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-031. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-031Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.