ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-244-031 · ATLAS 251

Zyklus

Folge eigenständiger, aber zusammengehöriger Texte, Motive oder Phasen, die durch Wiederkehr und übergreifende Ordnung verbunden sind.

Vertiefung

Folge eigenständiger, aber zusammengehöriger Texte, Motive oder Phasen, die durch Wiederkehr und übergreifende Ordnung verbunden sind. Er verbindet Fortschritt mit Wiederkehr und lässt einzelne Teile als Stationen eines größeren Umlaufs lesbar werden.

Beispiel

Vier Gedichte folgen den Jahreszeiten und bilden gemeinsam einen Zyklus.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Zyklus“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Er verbindet Fortschritt mit Wiederkehr und lässt einzelne Teile als Stationen eines größeren Umlaufs lesbar werden.

Resonanz

Im Atlas schließt Zyklus 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Zyklus“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-031. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-031

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-031

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