Vertiefung
Ersetzung eines Ausdrucks durch einen Teil-, Ganzes- oder Artbezug. Im Atlas wird Synekdoche als Beziehung zwischen Form, Erwartung und Wirkung erschlossen. Lenkt den Blick zwischen Teil und Ganzem.
Beispiel
Wir brauchen mehr Hände.
Gegenbeispiel
Das Büro entschied, wenn der Ort metonymisch für die Institution steht.
Abgrenzung
Das Büro entschied, wenn der Ort metonymisch für die Institution steht.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Der Begriff lenkt den Blick zwischen Teil und Ganzem. Dadurch wird eine zuvor selbstverständliche sprachliche Ordnung als aktive Denkbewegung wahrnehmbar.
Resonanz
Resonanz entsteht, wenn Synekdoche nicht nur erkannt, sondern in seiner Richtungswirkung zwischen Ausdruck, Körper, Kontext und Deutung erfahren wird.
Etymologie
Etymologische Vertiefung offen
Provenienz
Rhetorik/Stilistik → Synekdoche → gegenwärtige Fachverwendung
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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Synekdoche“. Atlas der Sprache, AT-091-003. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-091-003Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.