Vertiefung
Explizite oder implizite Erwartung darüber, was sprachlich als richtig, üblich oder angemessen gilt. Sie legt die Maßstäbe offen, an denen Formen bewertet und Abweichungen erzeugt werden.
Beispiel
In diesem Register gilt die Anrede als unpassend.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Norm“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie legt die Maßstäbe offen, an denen Formen bewertet und Abweichungen erzeugt werden.
Resonanz
Im Atlas bildet Norm einen Knoten, an dem 4 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → Grundbegriffsprüfung → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_238
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Norm“. Atlas der Sprache, AT-CORE-238-019. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-019Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.