ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-238-057 · ATLAS 251

Synkope

Ausfall eines Lautes oder einer Silbe im Inneren eines Wortes.

Vertiefung

Ausfall eines Lautes oder einer Silbe im Inneren eines Wortes. Sie macht lautlichen Wandel als Verdichtung im Wortkörper sichtbar.

Beispiel

Aus einem dreisilbigen Wort fällt die mittlere unbetonte Silbe aus.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Synkope“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie macht lautlichen Wandel als Verdichtung im Wortkörper sichtbar.

Resonanz

Im Atlas bildet Synkope einen Knoten, an dem 3 bislang offene Verweislinien anschließen.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

Offenes Beziehungsnetz → Grundbegriffsprüfung → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_238

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Synkope“. Atlas der Sprache, AT-CORE-238-057. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-057

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-057

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