Vertiefung
Ausfall eines Lautes oder einer Silbe im Inneren eines Wortes. Sie macht lautlichen Wandel als Verdichtung im Wortkörper sichtbar.
Beispiel
Aus einem dreisilbigen Wort fällt die mittlere unbetonte Silbe aus.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Synkope“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht lautlichen Wandel als Verdichtung im Wortkörper sichtbar.
Resonanz
Im Atlas bildet Synkope einen Knoten, an dem 3 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → Grundbegriffsprüfung → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_238
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Synkope“. Atlas der Sprache, AT-CORE-238-057. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-057Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.