Vertiefung
Institutionell geprägte Sprache zur Regelung, Dokumentation und Durchführung administrativer Vorgänge. Sie zeigt, wie institutionelle Abläufe sich in Benennungen und Satzformen einschreiben.
Beispiel
Der Antrag gilt nach Eingang der vollständigen Unterlagen als gestellt.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Verwaltungssprache“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zeigt, wie institutionelle Abläufe sich in Benennungen und Satzformen einschreiben.
Resonanz
Im Atlas bildet Verwaltungssprache einen Knoten, an dem 3 bislang offene Verweislinien anschließen.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
Offenes Beziehungsnetz → Grundbegriffsprüfung → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_238
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Verwaltungssprache“. Atlas der Sprache, AT-CORE-238-060. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-238-060Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.