ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-239-014 · ATLAS 251

Epigraphik

Wissenschaft von Inschriften als materiellen, historischen und sprachlichen Zeugnissen.

Vertiefung

Wissenschaft von Inschriften als materiellen, historischen und sprachlichen Zeugnissen. Sie liest Schrift als Spur eines Ortes, Trägers und öffentlichen Gebrauchs.

Beispiel

Die verwitterte Steininschrift bewahrt Namen und Amtsformel.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Epigraphik“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie liest Schrift als Spur eines Ortes, Trägers und öffentlichen Gebrauchs.

Resonanz

Im Atlas bildet Epigraphik einen Knoten, an dem 2 bislang offene Verweislinien anschließen.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

Offenes Beziehungsnetz → zweiter Grundbegriffscheck → Metzler/HWRh-Abgleich → ATLAS_239

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Epigraphik“. Atlas der Sprache, AT-CORE-239-014. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-014

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-239-014

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