Vertiefung
Logosyllabisches Schriftsystem der Maya, das Wortzeichen und Silbenzeichen in komplexen Glyphenblöcken verbindet. Zeigt Schrift als räumliche Komposition: Lesen folgt nicht bloß einer Buchstabenkette, sondern verbindet Bildgestalt, Lautwert, Kalender und Herrschaftserzählung.
Beispiel
Ein Glyphenblock kann Name, Titel und lautliche Ergänzung zugleich organisieren.
Gegenbeispiel
Bloße Benennung ohne die beschriebene Form-, Kultur- oder Denkbewegung.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Zeigt Schrift als räumliche Komposition: Lesen folgt nicht bloß einer Buchstabenkette, sondern verbindet Bildgestalt, Lautwert, Kalender und Herrschaftserzählung.
Resonanz
Zeigt Schrift als räumliche Komposition: Lesen folgt nicht bloß einer Buchstabenkette, sondern verbindet Bildgestalt, Lautwert, Kalender und Herrschaftserzählung.
Etymologie
Metzler-Tiefenlauf 05 · unabhängiger Quellenpass 1 dokumentiert
Provenienz
Metzler 6 → Unterschwellenraum → Tiefenlauf 05 → Resonanzprüfung → Fachquelle → ATLAS_188
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Maya-Schrift“. Atlas der Sprache, AT-DEP5-0012. ATLAS 250, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-DEP5-0012Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.