ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-243-001 · ATLAS 251

Induktion

Schlussverfahren, das aus einzelnen Beobachtungen eine allgemeinere Regel oder Erwartung gewinnt.

Vertiefung

Schlussverfahren, das aus einzelnen Beobachtungen eine allgemeinere Regel oder Erwartung gewinnt. Sie führt vom Besonderen zum Allgemeinen und macht sichtbar, dass Verallgemeinerung stets Reichweite, Auswahl und Gegenbeispiele mitbedenken muss.

Beispiel

Mehrere Metalle dehnen sich beim Erwärmen aus; daraus wird eine allgemeine Materialregel abgeleitet.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Induktion“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie führt vom Besonderen zum Allgemeinen und macht sichtbar, dass Verallgemeinerung stets Reichweite, Auswahl und Gegenbeispiele mitbedenken muss.

Resonanz

Im Atlas schließt Induktion 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Induktion“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-001. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-001

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