Vertiefung
Aus vorausgehenden Prämissen oder Überlegungen gezogene Schlussfolgerung und häufig abschließender Teil eines Arguments. Sie bündelt zuvor getrennte Gründe zu einem Ergebnis und macht prüfbar, ob der Übergang vom Beleg zur Behauptung trägt.
Beispiel
Alle geprüften Proben reagieren; daher lautet die Konklusion, dass der Stoff unter diesen Bedingungen instabil ist.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Konklusion“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie bündelt zuvor getrennte Gründe zu einem Ergebnis und macht prüfbar, ob der Übergang vom Beleg zur Behauptung trägt.
Resonanz
Im Atlas schließt Konklusion 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Konklusion“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-008. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-008Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.