Vertiefung
Kognitiver Prozess, bei dem Elemente verschiedener mentaler Räume selektiv zu einer neuen Bedeutungsstruktur verbunden werden. Sie zeigt, dass Denken nicht nur vorhandene Begriffe abruft, sondern aus Teilstrukturen emergente Szenarien und neue Schlüsse erzeugt.
Beispiel
Die Rede vom Zeitbudget verbindet Zeit mit einem begrenzten, planbaren Besitz und erzeugt daraus neue Folgerungen.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Konzeptuelle Integration“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zeigt, dass Denken nicht nur vorhandene Begriffe abruft, sondern aus Teilstrukturen emergente Szenarien und neue Schlüsse erzeugt.
Resonanz
Im Atlas schließt Konzeptuelle Integration 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Konzeptuelle Integration“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-009. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-009Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.