Vertiefung
Ordnung, in der sprachliche oder mediale Elemente nacheinander in einer bevorzugten Folge verarbeitet werden. Sie macht Zeitfolge zur Bedingung des Verstehens, kann aber durch Rückverweise, Parallelflächen und Verknüpfungen aufgebrochen werden.
Beispiel
Ein gedruckter Satz entfaltet seine grammatische Struktur Wort für Wort.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Linearität“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht Zeitfolge zur Bedingung des Verstehens, kann aber durch Rückverweise, Parallelflächen und Verknüpfungen aufgebrochen werden.
Resonanz
Im Atlas schließt Linearität 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Linearität“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-016. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-016Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.