ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-243-016 · ATLAS 251

Linearität

Ordnung, in der sprachliche oder mediale Elemente nacheinander in einer bevorzugten Folge verarbeitet werden.

Vertiefung

Ordnung, in der sprachliche oder mediale Elemente nacheinander in einer bevorzugten Folge verarbeitet werden. Sie macht Zeitfolge zur Bedingung des Verstehens, kann aber durch Rückverweise, Parallelflächen und Verknüpfungen aufgebrochen werden.

Beispiel

Ein gedruckter Satz entfaltet seine grammatische Struktur Wort für Wort.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Linearität“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie macht Zeitfolge zur Bedingung des Verstehens, kann aber durch Rückverweise, Parallelflächen und Verknüpfungen aufgebrochen werden.

Resonanz

Im Atlas schließt Linearität 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Linearität“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-016. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-016

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-016

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