Vertiefung
Bewusst entworfene Sprache, deren Lautung, Grammatik und Wortschatz nach bestimmten kommunikativen oder kulturellen Zielen geplant werden. Sie macht Sprachordnung zum Entwurf und legt offen, welche Annahmen über Einfachheit, Gerechtigkeit oder Ausdrucksfähigkeit in ein System eingebaut werden.
Beispiel
Esperanto ordnet regelmäßige Wortbildung und internationale Wortstämme zu einer geplanten Verkehrssprache.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Plansprache“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht Sprachordnung zum Entwurf und legt offen, welche Annahmen über Einfachheit, Gerechtigkeit oder Ausdrucksfähigkeit in ein System eingebaut werden.
Resonanz
Im Atlas schließt Plansprache 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Plansprache“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-001. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-001Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.