Vertiefung
Kunstvoll gegliederter, rhythmisch und syntaktisch geschlossener Satzbau, dessen Teile auf eine abschließende Vollendung zulaufen. Sie hält Sinn in der Schwebe, staffelt Abhängigkeiten und lässt die Auflösung als formale Ankunft erleben.
Beispiel
Obwohl die Einwände zahlreich waren, obwohl die Zeit drängte und obwohl Zweifel blieben, wurde der Plan beschlossen.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Satzperiode“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie hält Sinn in der Schwebe, staffelt Abhängigkeiten und lässt die Auflösung als formale Ankunft erleben.
Resonanz
Im Atlas schließt Satzperiode 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Satzperiode“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-009. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-009Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.