Vertiefung
Konventionelle Richtung, in der Zeichen innerhalb einer Schriftfolge angeordnet und produziert werden. Sie macht Raum zur Grammatik der Schrift und prägt Zeilenbau, Seitenordnung, Blickbewegung und technische Schnittstellen.
Beispiel
Arabische Schrift verläuft gewöhnlich von rechts nach links, lateinische von links nach rechts.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Schreibrichtung“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie macht Raum zur Grammatik der Schrift und prägt Zeilenbau, Seitenordnung, Blickbewegung und technische Schnittstellen.
Resonanz
Im Atlas schließt Schreibrichtung 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Schreibrichtung“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-010. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-010Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.