Vertiefung
Kognitive oder technische Verarbeitung sprachlicher Signale beim Erkennen, Analysieren, Verstehen oder Erzeugen von Sprache. Sie zerlegt scheinbar unmittelbares Verstehen in zeitliche Operationen und zeigt, wie Erwartung, Speicher und Kontext zusammenarbeiten.
Beispiel
Beim Hören eines mehrdeutigen Satzanfangs hält das System mehrere syntaktische Deutungen offen.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Sprachverarbeitung“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zerlegt scheinbar unmittelbares Verstehen in zeitliche Operationen und zeigt, wie Erwartung, Speicher und Kontext zusammenarbeiten.
Resonanz
Im Atlas schließt Sprachverarbeitung 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Sprachverarbeitung“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-016. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-016Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.