ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-244-017 · ATLAS 251

Steganographie

Verfahren, das bereits die Existenz einer geheimen Nachricht verbirgt, indem sie in einem unauffälligen Träger verborgen wird.

Vertiefung

Verfahren, das bereits die Existenz einer geheimen Nachricht verbirgt, indem sie in einem unauffälligen Träger verborgen wird. Sie verlagert Geheimhaltung von der Unlesbarkeit zur Unsichtbarkeit und macht Aufmerksamkeit selbst zum Sicherheitsfaktor.

Beispiel

Die Anfangsbuchstaben scheinbar gewöhnlicher Sätze ergeben eine verborgene Botschaft.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Steganographie“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie verlagert Geheimhaltung von der Unlesbarkeit zur Unsichtbarkeit und macht Aufmerksamkeit selbst zum Sicherheitsfaktor.

Resonanz

Im Atlas schließt Steganographie 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Steganographie“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-017. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-017

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-017

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