Vertiefung
Durch einen Text aufgebaute Welt aus Figuren, Gegenständen, Räumen, Zeiten, Regeln und möglichen Ereignissen. Sie beschreibt Verstehen als Aufbau eines begehbaren Modells, in dem explizite Angaben und erschlossene Zusammenhänge gemeinsam gelten.
Beispiel
Aus verstreuten Hinweisen entsteht beim Lesen die Vorstellung einer Stadt, ihrer Viertel und ihrer sozialen Ordnung.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Textwelt“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie beschreibt Verstehen als Aufbau eines begehbaren Modells, in dem explizite Angaben und erschlossene Zusammenhänge gemeinsam gelten.
Resonanz
Im Atlas schließt Textwelt 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Textwelt“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-022. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-022Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.