ATLAS DER SPRACHE

AT-DEP7-0010 · ATLAS 250

Wortüberlegenheitseffekt

Befund, dass ein Buchstabe innerhalb eines vertrauten Wortes häufig besser erkannt wird als isoliert oder in einer bedeutungslosen Folge.

Vertiefung

Befund, dass ein Buchstabe innerhalb eines vertrauten Wortes häufig besser erkannt wird als isoliert oder in einer bedeutungslosen Folge. Zeigt, dass das Ganze die Wahrnehmung seiner Teile mitformt: Lesen verläuft nicht nur von Buchstaben zum Wort, sondern auch vom erwarteten Wort zurück zum Buchstaben.

Beispiel

Ein kurz gezeigtes K wird in WERK zuverlässiger erkannt als in einer zufälligen Zeichenfolge.

Gegenbeispiel

Bloße Benennung ohne die beschriebene Form-, Kultur- oder Denkbewegung.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Zeigt, dass das Ganze die Wahrnehmung seiner Teile mitformt: Lesen verläuft nicht nur von Buchstaben zum Wort, sondern auch vom erwarteten Wort zurück zum Buchstaben.

Resonanz

Zeigt, dass das Ganze die Wahrnehmung seiner Teile mitformt: Lesen verläuft nicht nur von Buchstaben zum Wort, sondern auch vom erwarteten Wort zurück zum Buchstaben.

Etymologie

Metzler-Tiefenlauf 07 · unabhängiger Quellenpass 1 dokumentiert

Provenienz

Metzler 6 → Unterschwellenraum → Tiefenlauf 07 → Resonanzprüfung → Fachquelle → ATLAS_190

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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Wortüberlegenheitseffekt“. Atlas der Sprache, AT-DEP7-0010. ATLAS 250, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-DEP7-0010

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-DEP7-0010

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