Vertiefung
Das Apokoinu lässt einen Ausdruck als Gelenk funktionieren: Er schließt den ersten Teil und eröffnet gleichzeitig den zweiten, ohne wiederholt zu werden.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Unterläuft eindeutige Satzgrenzen und erzeugt einen Moment doppelter Zugehörigkeit.
Resonanz
Ein Ausdruck trägt zwei Satzräume und bildet ihre gemeinsame Schwelle.
Etymologie
griechisch/lateinische Rhetoriktradition · Einzelgenealogie in Vertiefung
Provenienz
Harjung-Register → unabhängige Neufassung → Kopplungsfiguren → ATLAS_121
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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Apokoinu“. Atlas der Sprache, AT-HAR-0009. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-HAR-0009Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.