ATLAS DER SPRACHE

AT-RES6B-0011 · ATLAS 251

Totum pro parte

Synekdochische Benennung, bei der das Ganze für einen Teil oder einzelne Beteiligte steht.

Vertiefung

Synekdochische Benennung, bei der das Ganze für einen Teil oder einzelne Beteiligte steht. Lässt Kollektive und Institutionen handeln, obwohl tatsächlich nur bestimmte Teile oder Personen gemeint sind.

Beispiel

Deutschland gewann das Finale – gemeint ist die Mannschaft.

Gegenbeispiel

Bloße Sachbeschreibung ohne die bezeichnete Denkbewegung.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Lässt Kollektive und Institutionen handeln, obwohl tatsächlich nur bestimmte Teile oder Personen gemeint sind.

Resonanz

Lässt Kollektive und Institutionen handeln, obwohl tatsächlich nur bestimmte Teile oder Personen gemeint sind.

Etymologie

deutsche und internationale Fachtradition · Herkunft im Profil

Provenienz

Metzler 6 → Vollabgleich → Resonanzprüfung → zweisprachiger Sichtlauf → ATLAS_182

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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Totum pro parte“. Atlas der Sprache, AT-RES6B-0011. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-RES6B-0011

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-RES6B-0011

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