Vertiefung
Eigenschaft eines Ausdrucks, klare Fälle und Grenzfälle ohne vollständig scharfe Anwendungsgrenze zu besitzen. Sprache lässt Übergangszonen offen und zwingt Denken, mit Unbestimmtheit statt nur mit Ja oder Nein umzugehen.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sprache lässt Übergangszonen offen und zwingt Denken, mit Unbestimmtheit statt nur mit Ja oder Nein umzugehen.
Resonanz
Vagheit macht eine gerichtete Beziehung wahrnehmbar: Sprache lässt Übergangszonen offen und zwingt Denken, mit Unbestimmtheit statt nur mit Ja oder Nein umzugehen.
Etymologie
Fachterminus; Etymologie im Quellenpass zu vertiefen
Provenienz
Semantik → Unscharfe Grenze → Quellenabgleich → ATLAS_134
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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Vagheit“. Atlas der Sprache, AT-134-008. ATLAS 250, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-134-008Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.