ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-242-025 · ATLAS 251

Gemeinsinn

Geteilter Sinn für das gemeinsam Plausible, Angemessene oder Urteilbare innerhalb einer Gemeinschaft.

Vertiefung

Geteilter Sinn für das gemeinsam Plausible, Angemessene oder Urteilbare innerhalb einer Gemeinschaft. Er vermittelt zwischen individuellem Urteil und gemeinsam vorausgesetzten Maßstäben, ohne diese notwendig zu beweisen.

Beispiel

Die Behauptung knüpft daran an, was in dieser Gemeinschaft als offenkundig gilt.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Gemeinsinn“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Er vermittelt zwischen individuellem Urteil und gemeinsam vorausgesetzten Maßstäben, ohne diese notwendig zu beweisen.

Resonanz

Im Atlas schließt Gemeinsinn 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-A → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_242

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Gemeinsinn“. Atlas der Sprache, AT-CORE-242-025. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-242-025

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-242-025

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