ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-244-019 · ATLAS 251

Stil

Charakteristische Auswahl und Anordnung sprachlicher Mittel, durch die eine Äußerung ihre erkennbare Gestalt und Haltung gewinnt.

Vertiefung

Charakteristische Auswahl und Anordnung sprachlicher Mittel, durch die eine Äußerung ihre erkennbare Gestalt und Haltung gewinnt. Er macht Form zur Entscheidung: Wortwahl, Satzbau, Rhythmus und Bildlichkeit gestalten nicht nur das Gesagte, sondern auch die Weise seines Erscheinens.

Beispiel

Kurze parataktische Sätze und konkrete Verben geben dem Bericht einen nüchternen Stil.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Stil“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Er macht Form zur Entscheidung: Wortwahl, Satzbau, Rhythmus und Bildlichkeit gestalten nicht nur das Gesagte, sondern auch die Weise seines Erscheinens.

Resonanz

Im Atlas schließt Stil 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Stil“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-019. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-019

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-019

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