Vertiefung
Charakteristische Auswahl und Anordnung sprachlicher Mittel, durch die eine Äußerung ihre erkennbare Gestalt und Haltung gewinnt. Er macht Form zur Entscheidung: Wortwahl, Satzbau, Rhythmus und Bildlichkeit gestalten nicht nur das Gesagte, sondern auch die Weise seines Erscheinens.
Beispiel
Kurze parataktische Sätze und konkrete Verben geben dem Bericht einen nüchternen Stil.
Gegenbeispiel
Die bloße Nennung von „Stil“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Er macht Form zur Entscheidung: Wortwahl, Satzbau, Rhythmus und Bildlichkeit gestalten nicht nur das Gesagte, sondern auch die Weise seines Erscheinens.
Resonanz
Im Atlas schließt Stil 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.
Etymologie
fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen
Provenienz
ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-C → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_244
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Stil“. Atlas der Sprache, AT-CORE-244-019. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-244-019Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.