Vertiefung
Lautsymbolik umfasst mehr als Geräuschnachahmung. Lautformen können sprachübergreifend oder sprachspezifisch mit Größe, Bewegung, Gestalt oder Affekt verbunden werden.
Beispiel
Ein erfundenes maluma wirkt auf viele Menschen runder als takete.
Gegenbeispiel
Dass Tisch einen Tisch bezeichnet, folgt überwiegend sprachlicher Konvention.
Abgrenzung
Onomatopoesie ahmt Laute nach; Lautsymbolik umfasst breitere Klang-Bedeutungs-Beziehungen.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Sie zeigt, dass der Sprachkörper Bedeutung nicht immer völlig beliebig trägt.
Resonanz
Klanggestalt und Vorstellungsform antworten einander vor jeder Erklärung.
Etymologie
deutsch Laut + Symbolik
Provenienz
Kandidatenbank K-0068 → ATLAS_035; experimentelle Spezialquelle ausbauen
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Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Lautsymbolik“. Atlas der Sprache, AT-PHO-W0068. ATLAS 251, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-PHO-W0068Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.