Vertiefung
Japanischer Ausdruck für das Bedürfnis, etwas im Mund zu haben oder zu essen, ohne dass körperlicher Hunger im Vordergrund steht. Mund, Einsamkeit, Gewohnheit und emotionales Bedürfnis werden in einer konkreten Körpermetapher gebündelt.
Wirkung auf Denken und Wahrnehmung
Mund, Einsamkeit, Gewohnheit und emotionales Bedürfnis werden in einer konkreten Körpermetapher gebündelt.
Resonanz
Kuchisabishii macht Beziehung als gerichtete Veränderung wahrnehmbar: Mund, Einsamkeit, Gewohnheit und emotionales Bedürfnis werden in einer konkreten Körpermetapher gebündelt.
Etymologie
Japanisch · lexikalisches Sprachfenster; deutsche Umschreibung nötig
Provenienz
Pragmatik/Gespräch → Sprachkulturelles Fenster → ATLAS_119
Diesen Eintrag zitieren
Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Kuchisabishii“. Atlas der Sprache, AT-119-048. ATLAS 250, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-119-048Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.