ATLAS DER SPRACHE

AT-CORE-243-024 · ATLAS 250

Opazität

Eigenschaft eines Ausdrucks oder Zeichengefüges, dessen Aufbau seine Bedeutung oder Bezugnahme nicht unmittelbar durchsichtig macht.

Vertiefung

Eigenschaft eines Ausdrucks oder Zeichengefüges, dessen Aufbau seine Bedeutung oder Bezugnahme nicht unmittelbar durchsichtig macht. Sie bremst die Ableitung vom Teil zum Ganzen und zwingt dazu, Konvention, Kontext, Geschichte oder spezielle Regeln einzubeziehen.

Beispiel

Die Bedeutung eines erstarrten Idioms lässt sich nicht aus den Einzelwörtern berechnen.

Gegenbeispiel

Die bloße Nennung von „Opazität“ ohne die beschriebene Funktion ist kein hinreichendes Beispiel.

Wirkung auf Denken und Wahrnehmung

Sie bremst die Ableitung vom Teil zum Ganzen und zwingt dazu, Konvention, Kontext, Geschichte oder spezielle Regeln einzubeziehen.

Resonanz

Im Atlas schließt Opazität 1 bislang offene Verweislinie(n) und eröffnet kontrollierte Denkwege.

Etymologie

fachsprachliche Grundbezeichnung; etymologischer Einzelpass offen

Provenienz

ATLAS_241 Restfalltriage → Profilkandidat 241-B → Quellen- und Nachbarschaftsabgleich → ATLAS_243

Diesen Eintrag zitieren

Reich, Michael (Hrsg./ed.): „Opazität“. Atlas der Sprache, AT-CORE-243-024. ATLAS 250, Datenmodell 1.6.0. https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-024

https://atlasdersprache.de/begriff/AT-CORE-243-024

Die Adresse bleibt stabil; der Inhalt kann redaktionell fortgeschrieben werden. Ein verifiziertes Änderungsdatum pro Eintrag liegt noch nicht vor. Für genaue Nachweise zusätzlich das Abrufdatum angeben.