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FORSCHUNG AM ATLAS DER SPRACHE

Methoden sichtbar.
Ergebnisse zitierfähig.

Jeder Forschungsstrang prüft den Atlas an einem externen Wissensbestand, ohne seine eigenen begrifflichen Unterscheidungen aufzugeben. Die zweisprachigen Berichte dokumentieren Quellen, Methode, Entscheidungen, Grenzen und reproduzierbare Ergebnisse.

01Deutsch und Englisch02Stabile Berichtsversion03Transparente Evidenz und Grenzen
01GESAMTFORSCHUNG
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Forschungsstränge im Atlas der Sprache

Der zweisprachige Gesamtbericht führt acht veröffentlichte Forschungsstränge im Resonanzdesign zusammen. Er unterscheidet fünf kanonisch wirksame von drei research-only Strängen, dokumentiert den ersten gescheiterten Mapping-Metaphor-Abschlussversuch und hält den neunten Katalogstrang zur chinesischen Rhetorik sichtbar in der Quellenprüfung.

Portfoliosynthese mit getrennten Quellen-, Forschungs-, Integrations-, Publikations- und Layoutgates. Die historischen Kapazitätswerte bleiben eingefroren; fehlende Werte werden nicht nachträglich erfunden. Der Bericht erzeugt keine neue Inbox-, Atlas-, Migrations-, Human- oder Medienvalidierung.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Forschungsstränge im Atlas der Sprache. Gesamtforschungsbericht im Resonanzdesign. Version 1.4. Atlas der Sprache / Atelier der Resonanzen. https://doi.org/10.5281/zenodo.22754700

02CLICS
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CLICS und sprachübergreifende Bedeutungsnetze

Die Vollerhebung dokumentiert sprachübergreifende Colexifikationen und 726 freigegebene Denkwege; 129 Befunde bleiben ausdrücklich zurückgestellt. Sichtbar werden wiederkehrende semantische Übergänge, ohne Konzeptentsprechung und bloße Netzwerk-Nähe gleichzusetzen.

Evidenzgesicherte Colexifikationsanalyse mit strikt getrennten Atlas-, Concepticon- und CLICS-IDs sowie dokumentierten Quellen-, Review- und Freigabeständen. Externe menschliche Fachgegenlese war keine Voraussetzung und wurde nicht durchgeführt.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Atlas der Sprache – CLICS-Publikationskorpus. Version 1.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22691224

03WORDNET
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Princeton WordNet als externes Diagnoseinstrument

Der abgeschlossene Forschungsstrang dokumentiert das WordNet-3.0-Screening aller ursprünglich 1.028 Atlasbegriffe, Review 11, den manuellen Audit der 196 Single-Sense-Treffer und das gezielte Lexikalisierungs-QA der 625 NO_MATCH-Fälle. Nach dem redaktionellen Gate 284 und vier Dublettenzusammenführungen enthält der kanonische Stand 342 Sense-Key-Crosswalks zu 301 Begriffen sowie vier dauerhafte Legacy-ID-Redirects.

Sense-Key-basierter Vollabgleich mit getrennten Gloss-, Domain-, Granularitäts- und Ontotypprüfungen; 155 von 196 scheinbar eindeutigen Treffern wurden bestätigt, 41 verworfen. Das kanonische Gate bewahrt 320 Provenienzoperationen, importiert 307 neue Crosswalks und hält Forschungsbefund, externe ID und Atlasidentität getrennt.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Atlas der Sprache – Princeton WordNet Crosswalk Dataset. Version 2.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22713535

04FRAMENET
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FrameNet und die Rahmung sprachlicher Szenen

Die Vollprüfung aller 1.028 Atlasbegriffe ergibt 532 angenommene Crosswalks zu 465 Begriffen. Frames, Frame Elements und Lexical Units werden getrennt geführt; 563 Begriffe bleiben nach dokumentierter Prüfung ohne positiven Crosswalk.

Getrennte fachliche Review-Batches, typisierte additive V2-Crosswalks, dokumentierte Negativbefunde und transaktionaler Readback; interne Atlasrelationen bleiben eigenständig.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Atlas der Sprache – FrameNet Crosswalk Dataset. Version 1.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22713158

05WALS
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WALS als typologischer Evidenzraum

Der Forschungsstrang bindet sprachspezifische Strukturbelege an klar begrenzte Atlas-Aussagen. 36 Evidence-only-Belege zu 18 Begriffen und neun typologische Crosswalks halten Feature, Wert, Sprache und Atlasinterpretation getrennt.

Release-gebundene WALS- und CLDF-Belege, ergänzende Fachquellen und eine eigene Feature-Value-Language-Crosswalk-Schicht; keine Universalitäts- oder Identitätsbehauptung aus einzelnen Sprachwerten.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Atlas der Sprache – WALS Evidence and Typological Crosswalk Dataset. Version 1.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22713208

06HTE
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Historical Thesaurus of English als historische Evidenzschicht

Ein begrenzter Pilot mit 28 Atlasbegriffen führt zu 21 owner-akzeptierten, scope-typisierten HTE-Evidenzen; vier Kontextbefunde und drei Negativbefunde bleiben getrennt sichtbar. Die Evidenz-IDs 1719–1739 ergänzen den Atlas additiv, ohne Begriffe, Definitionen, Relationen oder Übersetzungen zu verändern.

Manuelle, begrenzte Prüfung gegen HTE 5.0, vierstufiger KI-Gegenlauf und kontrollierter Evidence-only-Import im Resonanzdesign ‚Belegen · begrenzen · unterscheiden‘. Quellenbefund, Atlasinterpretation und Annahme bleiben getrennt. Der öffentliche Datensatz enthält nur projekterstellte Entscheidungen und Quellenlinks, keine HTE-Rohdaten, Hierarchie-, Lemma- oder Datierungsexporte; HTE bleibt urheberrechtlich bei der University of Glasgow.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Historical Thesaurus of English und der Atlas der Sprache / Historical Thesaurus of English and the Atlas of Language. Version 1.2.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22752606

07CASSIN
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Cassin und die Arbeit der Unübersetzbarkeit

Zwölf Begriffsfälle und 24 publizierte Übersetzungswege untersuchen Nichtäquivalenz und Übersetzungsgrenzen. Die Adjudikation ergibt A=4, B=13, C=5 und X=2; nicht entscheidbare Fälle bleiben sichtbar.

Quellen- und Rechteprüfung, Primärtexte, Lexikografie, Same-Passage-Vergleiche, Gegenmodelle und zwei getrennte KI-Blindläufe mit Adjudikation. Die Läufe prüfen interne Konsistenz, ersetzen aber kein unabhängiges menschliches oder kulturspezifisches Review. Der Ubuntu-Fall bleibt ausdrücklich offen; eine kanonische Atlasintegration wird nicht behauptet. Die CC-BY-4.0-Freigabe gilt nur für die projekterstellten Inhalte, nicht für externe Quellentexte und geschützte Übersetzungen.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Cassin and the Work of Untranslatability: Bilingual Research Reports and Dataset. Version 1.0. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22736783

08ILIESI
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ILIESI und die historische Vertiefung von Atlasbegriffen

Der erweiterte Pilot prüft acht Atlasbegriffe in sieben Fällen anhand von 15 Belegdatensätzen zu drei Autoren. Besonders ergiebig sind Perspektive sowie Analogie und Metapher. Ein vertiefter Forschungsstrang bleibt zurückgestellt.

Quellenbezogene Kontextlektüre und historischer Vergleich im Resonanzdesign mit getrennten Quellen-, Beleg- und Entscheidungsregistern. Übersetzungsfassungen derselben Stelle zählen nicht als unabhängige Befunde. Editions- und Faksimilevorbehalte bleiben offen; die Ausarbeitung ist KI-gestützt, ohne unabhängiges menschliches Review und ohne kanonische Integration. Der öffentliche Zenodo-Datensatz weist keine zusätzliche offene Nachnutzungslizenz aus.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): ILIESI für den Atlas der Sprache / ILIESI for Atlas der Sprache: Prüfungsbericht und Forschungsdokumentation / Evaluation report and research documentation. Version 1.1. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22749535

09MAPPING-METAPHOR
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Mapping Metaphor und Atlas der Sprache

Der abgeschlossene research-only Forschungsstrang prüft, wie die Metaphor Map of English zehn priorisierte Atlasbegriffe fachlich erhellen kann, ohne historische Kategorien, Wörter, theoretische Konstrukte oder Atlas-IDs gleichzusetzen. Acht Fälle sind mit expliziter Scope-Grenze gestützt, zwei teilweise; der erste gescheiterte Abschlussversuch und seine methodische Korrektur bleiben transparent dokumentiert.

Quellen- und korpusgestützte Fallprüfung mit Gegenbelegen, Nullbefunden, getrennten Evidenzebenen und lokalem Resonanzmodell R1–R5. Die 30 KI-internen Prüfpassagen testen interne Konsistenz und Falsifizierbarkeit, nicht menschliche Reliabilität. Human- und Medienvalidierung wurden nicht durchgeführt. Der Forschungsdatensatz V1.2 ist mit DOI 10.5281/zenodo.22735837 öffentlich; diese research-only Publikation verändert weder Inbox noch kanonischen Atlasbestand oder Migrationen.
Empfohlene Zitierweise

Reich, Michael (2026): Mapping Metaphor and Atlas der Sprache Research-Only Evidence and Methods Dataset. Version 1.2. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.22735837

10ZH-RHETORIC
Quellen- und Fachprüfung

Chinesische Rhetorik im Sprachvergleich

Der Forschungsstrang erschließt chinesische Sprachfiguren, Entsprechungen und produktive Unterschiede zum deutschen und englischen Atlas – einschließlich eigener kultureller Denkbewegungen.

Quellenvergleich, terminologische Strukturprüfung sowie getrennte muttersprachliche Freigaben für zh-Hans-CN und zh-Hant-TW.
DE · PDFPDF in VorbereitungEN · PDFPDF in Vorbereitung

PRINZIPIEN UND KERNKOMPETENZEN

Was in diesen Atlas gehört.

Der Atlas der Sprache ist kein Fremdwörterbuch und kein vollständiges Lexikon der Linguistik. Er kartiert Sprachfiguren, Ausdrucksformen und kulturelle Sprachgestalten, an denen sichtbar wird, was Sprache mit unserem Denken, Wahrnehmen und Miteinander macht.

Ein Begriff gehört hinein, wenn er …

  • verändert Bedeutung durch eine erkennbare sprachliche Form
  • lenkt Aufmerksamkeit, Erwartung, Erinnerung oder Perspektive
  • erzeugt Spannung, Mehrdeutigkeit, Verdichtung, Verschiebung oder Auslassung
  • besitzt einen kulturell aufschlussreichen Gebrauch
  • macht eine besondere Denkbewegung sichtbar
  • öffnet Querwege zu Wahrnehmung, Körper, Gespräch, Narration, Logik, Erkenntnis oder Resonanz
  • lässt sich erleben, zeigen oder durchwandern

Kein Fremdwortatlas

Technische Systembegriffe und austauschbare Unterklassifikationen werden nicht allein deshalb zu Profilen, weil es sie gibt. Sie bleiben Erklärschicht, Variante, Querverweis oder Hintergrundbegriff.

01

Sprachfiguren

Das eigentliche Herz des Atlas.

02

Kulturelle Sprachgestalten

Sprachen gliedern und verdichten Erfahrung unterschiedlich.

03

Orientierungsbegriffe

Das erklärende Gerüst.

Wir kartieren nicht das Vokabular der Sprachwissenschaft, sondern die Wirksamkeit sprachlicher Formen.

Eine Leuchtspur

Der Atlas der Sprache kartiert nicht nur, was Wörter bedeuten.Er zeigt, wohin Denken von ihnen aus gelangen kann.
Weitere Wege durch den Atlas

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